Homeoffice Arbeitsplatz

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Einer neuen Studie (BSO Verband e.V., Wiesbaden) zufolge wollen rund 42% der Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern einzelnen Mitarbeitern zumindest die Gelegenheit geben, von zu Hause zu arbeiten. Dies ergab eine Umfrage von 600 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Häufiger Anlass sind neue Einrichtungs- und Arbeitskonzepte großer Unternehmen wie Vodafone in Düsseldorf, ADAC in München, Microsoft in Wien und andere prominente Namen. Oft steht dabei der Verzicht auf persönlich zugewiesene Arbeitsplätze und die Einrichtung non-territorialer Arbeitsplätze im Fokus der Überlegungen.

In drei Viertel aller Unternehmen ist der Anteil der Kommunikation an der Arbeitszeit im Laufe der letzten Jahre spürbar gestiegen. Durchschnittlich entfallen in Betrieben ab zehn Mitarbeitern 46 Prozent der Arbeitszeit auf interne und externe Kommunikation. Für ein Drittel der Beschäftigten im Bürobereich besteht der Arbeitsalltag sogar weitgehend aus kommunikativen Tätigkeiten. Damit einher geht eine Veränderung des Stellenwerts der Kommunikation. Die meisten Arbeitgeber fördern inzwischen gezielt die Eigeninitiative und den informellen Austausch ihrer Mitarbeiter. Dabei wird es auch akzeptiert, zugunsten einer effizienten Kommunikation Hierarchieebenen zu überspringen.

Organisatorisch besonders anspruchsvoll ist ein anderer Aspekt moderner Wissensarbeit. 61,1 Prozent der befragten Betriebe berichten, dass aufgrund der höheren Komplexität der Aufgaben der Anteil der Projektarbeit deutlich gestiegen sei. Durchschnittlich entfallen derzeit 35 Prozent der Arbeitszeit auf die Bearbeitung von Projekten. In Unternehmen mit mehr als 200 Büroarbeitsplätzen sind schon 47,7 Prozent aller Beschäftigten während mehr als der Hälfte Ihrer Arbeitsstunden mit komplexen Aufgaben beschäftigt. In den meisten Fällen werden Projekte in speziell zusammengestellten Teams bearbeitet, besetzt mit Mitarbeitern aus mehreren Abteilungen und verstärkt durch externe Spezialisten. Wissen muss dann für alle Beteiligten und ohne Zeitverlust verfügbar sein.

Zukunftsforscher und Arbeitsexperten prophezeien deshalb ein Vordringen Sozialer Medien in die Intranets der Unternehmen. Dialoginstrumente aus dem Web 2.0 können auch für die interne Zusammenarbeit genutzt werden. In der Tat erproben zur Zeit 35,8 Prozent aller Unternehmen den Nutzen einzelner Instrumente. Dabei gilt vereinfacht gesagt, je größer das Unternehmen, desto größer ist das Interesse an den „neuen“ Kommunikationsformen. In der Gruppe der Betriebe mit mehr 200 Beschäftigten im Büroumfeld testen bereits 71,7 Prozent eine oder mehrere Anwendungen. Am häufigsten kommen bislang Foren und Unternehmens-Wikis zum Einsatz. An dritter Stelle stehen komplexe Tools mit einer an Soziale Netzwerke angelehnten Struktur. Diese belegen zudem den ersten Platz auf der Wunschliste der künftigen Anwendungen. Blogs oder die in ihrer Zeichenzahl begrenzten Micro-Blogs kommen deutlich seltener zur Anwendung. Zudem sind diese noch oft der eher einseitigen Information der Mitarbeiter durch die Geschäftsleitung vorbehalten.

Wie die aktuelle Befragung zeigt werden gleichzeitig immer mehr Team- und Besprechungsräume in Räume für die Projektarbeit umgewandelt. 29,3 Prozent aller Befragten haben in ihren Gebäuden einzelne Flächen speziell für diese Form der Zusammenarbeit reserviert. Auffällig ist, dass gerade die Unternehmen, die Soziale Medien zur Unterstützung Ihrer Kommunikation nutzen, überdurchschnittlich häufig Projekträume einrichten. „Neue Kommunikationsformen und neu gestaltete Büroeinrichtungen sind zwei Seiten einer Medaille“, folgert Hund und er erkennt in den Befragungsergebnissen noch einen weiteren Grund, in neue Büroarbeitsplätze zu investieren: 67,6 Prozent aller Unternehmen weisen im Rahmen ihrer Stellenausschreibungen häufig oder sogar fast immer auf das angenehme Ambiente in ihren Büros hin. Die Gestaltung der Arbeitsplätze wird damit deutlich häufiger als Argument zur Gewinnung neuer Mitarbeiter genutzt als deren Ausstattung mit IT und Kommunikationstools.

Wie sieht es nun mit der Non-Territorialität aus? 5,6 Prozent aller Unternehmen in den D/A/CH-Ländern praktizieren derzeit dieses Konzept. Durchschnittlich verzichten dann 30 Prozent der Arbeitnehmer auf einen eigenen, persönlich zugewiesenen Arbeitsplatz, bzw. nutzen tageweise einen Homeoffice Arbeitsplatz.

Maßnahme

Zur Einbindung von diesen Homeoffice Arbeitsplätzen hilft die Ausstattung einer modernen TK-Anlage bzw. die Aufrüstung einer bestehenden TK-Anlage mit Unified Communication. Hierdurch kann sowohl der mobile Mitarbeiter als auch der Homeworker so eingebunden werden, das eine optimale Erreichbarkeit gegeben ist. Egal wo er sich befindet!

Wir beraten Sie gerne bei der Umsetzung von Maßnahmen, um ihre TK-Anlage zu modernisieren!

Sie fühlen sich angesprochen?

Für eine unverbindliche Beratung wenden Sie sich bitte an Engels Consult & Partner unter
Tel. 0221 168816-11 oder info@ec-p.de.

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